Die Ballettfestwoche des Bayerischen Staatsballetts hat eine lange und glanzvolle Geschichte. Konzipiert als Leistungsschau mit einer Eröffnungspremiere, Werken aus dem Repertoire und einem Gala-Abend mit internationalen Gästen haben Generationen von Ballettdirektoren an dieser schönen Tradition festgehalten. Die Ballettfestwoche bildet den Auftakt zu den Feiern für das 20-jährige Bestehen des Bayerischen Staatsballetts.
Mit der Uraufführung der "Zugvögel" von Jiri Kylián beginnt die Ballettfestwoche mit einem außergewöhnlichen Gesamtkunstwerk. An drei Abenden verbindet die choreographische Inszenierung ihre Spielstätte mit ihrer Umgebung. Tanz, Musik, Installationen und weitere künstlerische Ausdrucksformen beziehen die Zuschauer mit in die Aufführung ein: Auf der Bühne, in den Räumen des Theaters und auf den Plätzen rund um das Gebäude.
Die achte Terpsichore-Gala widmet sich Serge Diaghilews "Ballets Russes", die vor 100 Jahren das Zeitalter der Moderne im Ballett einläuteten. Internationale Tanzstars und Ensembles vermitteln die Vielseitigkeit und künstlerische Neuartigkeit der Choreographien. Zum Abschluss der Festwoche stehen die Ballets Russes noch einmal auf dem Programm, diesmal getanzt von Mitgliedern des Bayerischen Staatsballetts.

