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Der Mensch erscheint im Holozän

Uraufführung/Premiere am 06. November 2011
In einem abgelegenen Bergdorf, das von der Außenwelt abgeschnitten ist, beginnt Herr Geiser, ein verwitweter Rentner, seinen Wettlauf gegen das Vergessen und die Einsamkeit. Vor der Kulisse der Natur kämpft er darum, sein Gedächtnis und seine Würde zu bewahren.

In seiner Brockhaus-Ausgabe findet er alles, über „Gedächtnisschwäche“, „geologische Formationen“ bis zum „Tyrannosaurus rex“. Auf kleinen Zetteln, die er an die Wände pinnt, sammelt er enzyklopädisches Wissen und bietet dem Vergessen die Stirn. Ein kleines Stück Selbstvergewisserung, denn Herr Geiser weiß genau: „Die Natur braucht keine Namen. Die Gesteine brauchen sein Gedächtnis nicht.“

Der Schauspieler, Regisseur und Autor Wolf-Dietrich Sprenger begleitet die Figur aus Max Frischs 1979 erschienenen Erzählung auf eine letzte Wanderung. Eine berührende „Sisyphos“-Parabel um Menschsein, Würde und Zivilisation.

Für die Bühne eingerichtet von Wolf-Dietrich Sprenger.

Max Frisch zum 100. Geburtstag.

Mitwirkende

Spielzeiten

Sonntag, 06. November 2011 (Premiere / Uraufführung)

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