Eine Rheinfahrt führt ihn an den Hof der Gibichungen zu Gunther und dessen Schwester Gutrune. Gunthers Halbbruder Hagen, der Sohn Alberichs, inszeniert eine Intrige, der Siegfried zum Opfer fällt. Hagen ersticht ihn. Brünnhilde rächt den Tod Siegfrieds, indem sie den Ring an sich nimmt, die Welt der Gibichungen und Walhall in Brand setzt und sich selbst in die Flammen stürzt.
Mit Brünnhildes Schlussgesang endet nicht nur die Götterdämmerung, sondern Wagners 16-stündiges Monumentalwerk. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden, erweist sich seine staunenswerte Aktualität im Zeichen unterschiedlichster Interpretationsansätze bis auf den heutigen Tag.
Mit der Premiere von Richard Wagners Götterdämmerung wird die erste zyklische Aufführung des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen vollendet.

