Auch wenn sich dessen beißende Gesellschaftskritik durch Verdi in eine bittersüße Liebesgeschichte verwandelte, blieb noch genügend Stoff für dramatische Wendungen, nicht nur in der von zart-lyrischer bis melodramatischer Atmosphäre getragenen Musik: Die Soldatentochter Luisa hat sich in Rodolfo verliebt, der ihr jedoch verheimlicht, dass er der Sohn eines Grafen ist. Interesse an Luisa hat aber auch der intrigante Schlossverwalter Wurm. Da Luisa ihn nicht liebt, verrät Wurm die Mesaillance. Das Ergebnis: Giftmord, Selbstmord, Mord und die fatalistische Erkenntnis, dass Liebe offenbar nur im Tod möglich ist.
Musikalische Leitung: Alexander Joel Inszenierung: Walter Sutcliffe Bühne: Kaspar Glarner Kostüme: Miriam Draxl Dramaturgie: Daniela Brendel

