Mozarts »Zauberflöte« ist eine der beliebtesten Opern überhaupt. Ein Blick auf das Bild der Prinzessin Pamina genügt, und Tamino verliebt sich in sie. Doch die Prinzessin wird vom Zauberer Sarastro gefangen gehalten. Tamino zögert nicht lange und macht sich auf, Pamina zu befreien. Ihm steht Papageno zur Seite, der lustige Vogelfänger. Zusammen – und natürlich unterstützt von der Zauberflöte – müssen sie so manches Abenteuer bestehen, bevor sie Pamina finden. Die bunte Inszenierung von Achim Freyer verzaubert Groß und Klein immer wieder aufs Neue.
Nicht weniger phantasievoll ist die Inszenierung von »La Cenerentola« von André Barbe und Renaud Doucet. Das frankokanadische Regieduo verlegte Rossinis Vertonung des »Aschenputtel«-Märchens in die Zukunft, inklusive tanzender Roboter und Essen in Pillenform. Der Prinz sucht seine Frau nicht etwa auf einem Ball, sondern im Reality-TV. Klar, dass es für ihn und sein Aschenputtel Angelina ein zauberhaftes Happy End gibt. Für seine knallbunte, opulente Ausstattung der Produktion erhielt André Barbe den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater.
Der Weihnachtsklassiker schlechthin ist »Hänsel und Gretel«. Engelbert Humperdinck schrieb seine Märchenoper nach dem Stoff der Brüder Grimm. Mit herrlicher Musik erzählt er die Geschichte der Geschwister, die im Wald ein Haus aus Lebkuchen finden. Mit Stücken wie »Brüderchen, komm tanz mit mir«, »Suse liebe Suse, was raschelt im Stroh« und dem »Abendsegen« ist »Hänsel und Gretel« ein Erlebnis für die ganze Familie.

