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Gyges und sein Ring

in Residenztheater
Uraufführung/Premiere am 21. Dezember 2011
Die Frau ist wunderschön und fremd – und sie trägt einen Schleier. Nur ihr Vater und ihr Mann dürfen Rhodope, Gattin des mythischen Königs Kandaules, unverhüllt sehen. Doch Kandaules glaubt den alten Zeichen und Regeln nicht.

Der Augenmensch Kandaules, der die Dinge sieht, wie sie sind, erhält von seinem griechischen Freund Gyges einen Ring mit der magischen Kraft, seinen Träger unsichtbar zu machen. So kann er noch das letzte Geheimnis, das ihm anvertraut ist, lüften – er lädt Gyges ein, unbemerkt in sein Schlafzimmer zu kommen, um die Schönheit seiner Frau zu bewundern. Die Aufklärung, die entschleiern muss, kein Geheimnis verträgt, immer „kommuniziert“ und an die Öffentlichkeit zerrt, steht in diesem Stück gegen die alte Kraft des Glaubens und der Bedeutsamkeit, der Repression und des Fanatismus, die unversöhnlich, blutschreierisch und überdreht jede Grenzverletzung für eine Lebens- und Weltfrage hält.

Die Tiroler Regisseurin Nora Schlocker inszeniert die selten gespielte Tragödie von Friedrich Hebbel, in der der Widerspruch zwischen Moderne und Tradition, Transparenz und Geheimnis unaufgelöst bleibt.

Regie Nora Schlocker, Bühne Jessica Rockstroh, Kostüme Caroline Rössle-Harper.

Mitwirkende

Jessica Rockstroh(Bühnenbild)
Britta Hammelstein(Schauspieler/in)
Stefan Konarske(Schauspieler/in)
Friederike Ott(Schauspieler/in)
Katrin Röver(Schauspieler/in)
Werner Wölbern(Schauspieler/in)
Paul Wolff-Plottegg(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Mittwoch, 21. Dezember 2011 (Premiere / Uraufführung)
Montag, 26. Dezember 2011
Dienstag, 27. Dezember 2011
Donnerstag, 05. Januar 2012
Freitag, 06. Januar 2012
Mittwoch, 18. Januar 2012
Dienstag, 24. Januar 2012
Donnerstag, 26. Januar 2012

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