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Weg in den Dschungel

in Theater der Altmark Stendal
Uraufführung/Premiere am 02. März 2012
Kenos Hotel liegt abgeschieden mitten im afrikanischen Dschungel – ein Urwaldparadies für gestresste Manager, reiche Weiße und aufstrebende Karrieristen. Die bitterböse Satire von Kai Hensel thematisiert die Abgründe der Zivilisation und die Hybris abendländischer Heilsbringung.

Der im Westen studierte Schwarze hat in der Nähe seines Heimatdorfes eine Goldader entdeckt – Luxus mitten in der Wildnis, für zahlungsfähige Kundschaft aus dem reichen Norden. Und was dort mittlerweile Luxus ist, hat der Urwald immer noch im Übermaß zu bieten …

Kai Hensel hat eine bitterböse Satire geschrieben, ein übersteigertes Kolonialdrama mit veränderten Vorzeichen, wo die Zivilisation ihren eigenen Abgründen begegnet.

Am Theater der Altmark spielt der Schwarze einen Schwarzen und die Weißen spielen sich selbst - schon möglich, dass dieses Arrangement sich in den (Alp)Träumen der Protagonisten ins Gegenteil verkehrt. Aber wovon sollte das Stück eines Weißen über Weiße, inszeniert von Weißen und gespielt vorwiegend von Weißen auch sonst handeln als von der Hybris abendländischer Heilsbringung, der Konsequenz einer rein auf Rationalität gegründeten Weltsicht und dem Primat der Ökonomie?

Auch mit diesem Stück reagiert das Theater der Altmark auf die Frage, welche Antwort die westliche Zivilisation dem Rest der Welt auf die Frage zu geben vermag, wofür das Leben lohnt.

Mitwirkende

Frederike Duggen(Schauspieler/in)
Jan Kittmann(Schauspieler/in)
Claudia Lüftenegger(Schauspieler/in)
Jubril Sulaimon(Schauspieler/in)
André Vetters(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 02. März 2012 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 09. März 2012
Montag, 12. März 2012

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