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Die leiden des jungen Werther

Uraufführung/Premiere am 16. Mai 2012
Werther flieht aus der Enge seiner Heimatstadt und vor den Anforderungen eines normierten bürgerlichen Lebens. An einem idyllischen Ort auf dem Lande trifft er auf Charlotte, die sein Herz erobert, doch die Rückkehr von Lottes Verlobtem Albert bringt sein Glück ins Wanken.

Und hier lernt er einen »Engel« kennen, Charlotte, die ihren verwitweten Vater und eine Schar Geschwister umsorgt. Werther verschafft sich Zugang in die Familie und in Lottes Herz – und damit ein Zuhause. Als Lottes Verlobter Albert zurückkehrt, lässt er sein Haus offen und reicht Werther die Hand. Aber Werther sieht sich seines Glückes beraubt. Er sucht Gründe zu gehen, um schließlich doch wiederzukehren. Aber er findet keinen Ort zum Sein.

Tagebucheintragungen und Briefe zeugen nach Werthers Selbstmord von der existenziellen Sinnsuche eines jungen Mannes zwischen Anpassung und Selbstbehauptung, die auch fast 250 Jahre nach Entstehung des Goetheschen Briefromans (1774) von beklemmender Gültigkeit ist.

Regie: Walter Meierjohann Bühne: Wolf Gutjahr Kostüme: Katharina Weissenborn Dramaturgie: Heike Müller-Merten

Mitwirkende

Wolf Gutjahr(Bühnenbild)
Stephanie Schönfeld(Schauspieler/in)
Orhan Müstak(Schauspieler/in)
Konrad Singer(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Mittwoch, 16. Mai 2012 (Premiere / Uraufführung)

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