In dieser packenden Farce stehen fünf unterschiedliche Menschen im Mittelpunkt, die sich gemeinsam für ein Schulprojekt in Guinea-Bissau einsetzen. Sie wollen informieren, Spenden sammeln und gegen Vorurteile angehen, während sie sich mit den Herausforderungen ihrer eigenen Ansichten auseinandersetzen müssen.
Sie wollen informieren, Spenden einsammeln und natürlich gegen Vorurteile angehen. Aber wie macht man das überhaupt? Bittet man eine "echte" Schwarze mitzumachen oder ist das nicht politically correct? Wie spricht man die potenziellen Geldgeber denn an? Direkt, devot, forsch nach vorn oder lieber durch die Blume? Und vor allem: Wie geht man damit um, wenn die eigenen Vorurteile sich nicht mehr hinter dem eigenen Gut-Mensch-Sein verbergen lassen und die Mitstreiter mal zu Besserwissern und mal zu Solospielern mutieren?
Die Autorin und Regisseurin Ingrid Lausund schuf eine beißende Farce auf die Betroffenheitsgesten der modernen, westlichen Gesellschaft, die sich immer dann mit den Benachteiligten beschäftigt, wenn es ihr selbst gut zu Gesicht steht.