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Muttersohn / Poil de carotte

in Kulturhaus am Stadtgarten
Uraufführung/Premiere am 09. Februar 2013
Das Leben für den Muttersohn „Poil de carotte“ ist alles andere als spaßig. Seine Mutter, Madame Lepic, hat ihn als schwarzes Schaf und Prügelknaben auserkoren, was von der restlichen Familie stillschweigend akzeptiert oder sogar unterstützt wird.

Aber Jules Renard hat mit seinem rothaarigen „Poil de carotte“ keine Figur geschaffen, mit der man Mitleid haben soll. In lose verbundenen Episoden analysiert er die Konflikte einer Familie. Es entsteht ein Kindheitspsychogramm, von unübertroffener Eindringlichkeit. „Poil de carotte“ ist eine Abrechnung mit der Familie — und ein Abschiednehmen von ihr.

Der rothaarige Jules Renard (1864-1910) bevorzugte die kleine Form und ging dabei mit feinem, manchmal auch grausamem Humor zu Werke. 1904 zeriss er (nach dem Abschuss einer Lerche) seinen Jagdschein. Über sich selbst schrieb er: „Ich habe noch nicht einmal das Glück gehabt, einen Zug zu verpassen, der verunglückt ist.“

Inszenierung: Katharina Kreuzhage
Ausstattung: Ariane Scherpf

Mitwirkende

Ariane Scherpf(Bühnenbild)
Natascha Heimes(Schauspieler/in)
Kirsten Potthoff(Schauspieler/in)
Maria Thomas(Schauspieler/in)
Lars Fabian(Schauspieler/in)
Max Rohland(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 09. Februar 2013 (Premiere / Uraufführung)

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