In dieser Gummizelle führt er den Mord durch, obwohl er weiß, dass die Tat ohne politische Konsequenz bleibt. Es beginnt der lange Marsch durch die Abgründe des Lebens – ein notwendiger, aber lebensfeindlicher Prozess in einer digitalisierten Unterhaltungsgesellschaft, in der es gewaltig kocht. Doch es bleibt das Unvermögen, irgendetwas Glaubwürdiges zu tun und die Sehnsucht nach der radikalen Selbstaufgabe, um sich wenigstens in der Tat noch zu spüren.
Lorenzaccio le fou oder la vie un film noir
in TT-Theater Spielstätte
Uraufführung/Premiere am 18. März 2013
In dieser Inszenierung verschreibt sich Lorenzo de Medici dem Tyrannenmord und wird zum Vertrauten und Kuppler am Hof. Dabei lernt er die Abgründe der Menschheit kennen und leidet unter der Einsamkeit seiner Entscheidungen.
Mitwirkende
Sébastien Jacobi(Regie)
Christoph Iacono(Komponist/in)
Claudia Lowin(Dramaturgie)
Sandra Gerling(Schauspieler/in)
Christoph Pütthoff(Schauspieler/in)
Andreas Uhse(Schauspieler/in)
Spielzeiten
Montag, 18. März 2013 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 19. März 2013

