Gibt es noch das Unikat? Sind wir einzigartig? Was hat das Vergehen von ästhetischer Form mit den Veränderungen unserer Gesellschaft zu tun?
„readymades“ arbeitet mit dem Kunstbegriff des „Objet trouvé“: Alltägliche Gegenstände mit persönlichem Wert werden zur Kunst erhöht und selbst in Bezug zum Kunstwerk gesetzt. Wie aber ist ‚alltäglich‘ definiert, wie Kunst, wo beginnen Täuschung und Manipulation? Spätestens seit Duchamp ist es schwierig geworden, zwischen Kunst und Nicht-Kunst zu unterscheiden. Wer verfügt noch über eine Deutungshoheit?

