Und immer wieder greift als groteske Rahmenhandlung das interne Publikum aus Tragikern, Komikern, Sonderlingen und Hohlköpfen in den Ablauf ein, um über das Spiel und das Wesen des Theaters zu diskutieren.
Sergei Prokofjews Oper basiert auf Carlo Gozzis gleichnamigem Märchenspiel aus dem 18. Jahrhundert, das der Avantgarde-Regisseur Wsewolod Meyerhold um 1914 adaptierte. Sowohl Gozzi als auch Meyerhold und Prokofjew zielten auf ein nicht-realistisches Theater, eine Renaissance der Opera buffa aus dem Geist schneller Rhythmen und vibrierender Spontaneität. Prokofjew komponierte ein vokales wie instrumentales Meisterwerk, das eine ungeheure Bandbreite an stimmlichen Farben und Situationen bietet.

