Inzwischen ist die Wende 25 Jahre her und Thomas hält verzweifelt an seinem kleinen Hof in der ostdeutschen Provinz fest, aber wie lange noch? Tochter Paula greift nach dem letzten Strohhalm: Eine Schwitzhütte soll finanzstarke Westdeutsche anlocken. Bei dem schamanischen Ritual sollen sie sich innerlich wie äußerlich reinigen können. Nur dass Thomas und Paula überhaupt keine Ahnung von indianischen Riten haben und alles ganz anders läuft, als geplant…
Erfolgsautor Oliver Bukowski schreibt, zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls, ein Stück für das Gerhart Hauptmann-Theater. Der aus der Lausitz stammende Dramatiker erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1994 den Gerhart-Hauptmann-Preis für seinen Lausitzer-Mundart-Schwank „Londn-L.Ä.-Lübbenau“. 2001 wurde er für den Kinofilm „Bis zum Horizont und weiter“ für den Grimme Preis nominiert.
Regie führte Christian Papke, die Ausstattung stammt von Sabine Born und die Dramaturgie von Kerstin Slawek.

