In der Liebe-Sex-Performance "Einsamkeiten - ein Versuch über die Zweisamkeit" wird der Theaterraum zu einem Kabinett der gelebten Liebe, bewohnt von Stofftieren und aufblasbaren Gummipuppen. Die Protagonisten stürzen sich in zarte, heftige, verzweifelte, leidenschaftliche und anrührende Monologe, Gespräche und Situationen.
Aus Zwitterstunden werden Zwitscherstunden, wenn die Schmusetiere zur Maske mutieren, mittels der man inkognito in seine Sehnsüchte und Abgründe tauchen kann. Halt bietet nur eine immer weiter wachsende Häkeldecke, der Inbegriff einer Bürgerlichkeit, die vermeintlich Schutz ausstrahlt. Was bleibt ist Erinnerung, die sich verschiebt und verändert. Wer sehnsucht - der findet.