Im Mittelpunkt steht die Liebe des jungen Alfredo Germont zur schillernden Kurtisane Violetta. Doch den beiden ist kein langes Glück beschert: Ihnen entgegen steht Alfredos Vater Giorgio, der bestrebt ist, die nicht standesgemäße Beziehung seines Sohnes zu beenden – und damit ein tragisches Ende einleitet.
Eine Prostituierte als tragische Opernheldin – im Uraufführungsjahr 1853 sorgte dies für einen Skandal. Heute zählt Giuseppe Verdis Klassiker zu den berührendsten Werken der Operngeschichte.
Verdi erweist sich mittels seiner Musik als feinsinniger Psychologe, der das Seelenleben aller Protagonisten differenziert ausleuchtet. Berühmte Nummern wie das jugendlich-überschwängliche Trinklied des Alfredo wechseln sich ab mit intimen, melancholischen Klängen und bieten so ein Panorama des menschlichen Gefühlsspektrums, dem sich kein Hörer entziehen kann.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Musikalische Leitung: Michael Hofstetter Inszenierung: Wolfram J. Starczewski Bühne und Kostüme: Lukas Noll Chorleitung: Jan Hoffmann Licht: Kati Moritz Choreographische Mitarbeit: Anthony Taylor Dramaturgie: Matthias Kauffmann.