Und um sich zu beweisen, dass kein Gewissen und keine Moral ihn in die Knie zwingen können, tritt er den Selbstversuch an und erschlägt eine alte Pfandleiherin mit einem Beil. Es soll der perfekte Mord werden und Raskolnikow will ungestraft und frei von Gewissensbissen weiterleben.
Dostojewskis Roman ist eine der größten Kriminalgeschichten der Weltliteratur und erzählt von Größenwahn, Schuld und Reue. Der zunächst unter dem Titel „Schuld und Sühne“ bekannt gewordene Text erhielt im Zuge der hochgepriesenen Neuübersetzung von Swetlana Geier einen neuen Titel, der viel näher an der eigentlichen Wortbedeutung des russischen Originals liegt.
Jan Klata hat in Anselm Webers Eröffnungsspielzeit am Schauspielhaus Bochum Kafkas „Amerika“ mit Dimitrij Schaad in der Hauptrolle und in den Folgejahren Schillers „Räuber“ und Shakespeares „Hamlet“ inszeniert. Er gehört zu den führenden Theatermachern Polens und hat im 2013 die künstlerische Leitung des Stary Teatr Kraków übernommen. Klata inszeniert an den bedeutendsten Bühnen Polens, in Warschau, Krakau und Breslau, seine Inszenierungen wurden mit den wichtigsten polnischen Theaterpreisen ausgezeichnet und waren weltweit auf renommierten Festivals zu sehen, so unter anderem am HAU Berlin, beim Festival d’Automne in Paris oder beim Internationalen Festival Buenos Aires. Zuletzt hat er am berühmten Moskauer Künstlertheater Shakespeares „Macbeth“ inszeniert.
Bühnenbearbeitung von Olaf Kröck
Regie: Jan Klata
Bühne und Kostüme: Justyna Łagowska
Mitarbeit: Bartholomäus M. Kleppek
Musik: Robert Piernikowski
Video: Adrian Ganea,
Choreografie: Dominika Knapik,
Dramaturgie: Olaf Kröck

