Ein Mann lädt einen anderen zum Geschäftsessen ein. Eine Frau unterhält sich mit ihrem Ehemann über seinen neuen Job. Ganz alltägliche Situationen zeichnen das Aufeinandertreffen verschiedener Lebensweisen, Generationen und Geschlechter nach.
Voll Wortwitz und Hintersinn unterhalten sich die Figuren über ihre unterschiedlichen Kulturen und Traditionen.
Ihre Gespräche benennen weder Land noch Zeit, offenbaren dadurch aber umso deutlicher, wer wem überlegen ist. Es werden Machtstrukturen offengelegt, die sich wiederholen: zwischen Mann und Frau, Alt und Jung, dem Fremden und dem Einheimischen. Und ganz nebenbei treffen die parabelhaften Szenen mit unvermittelter Schärfe die Welt und Gesellschaft, in der wir leben – und vielleicht sogar uns selbst.