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Endspiel

in Theater am Schiffbauerdamm
Uraufführung/Premiere am 07. Dezember 2016
In Becketts Endspiel kämpfen die Figuren mit einer verachteten Vergangenheit und einer toten Gegenwart. In einer kargen Umgebung, geprägt von Hoffnungslosigkeit, reflektieren sie über das Ende und die Bedeutung des Lebens.

Und die Zukunft? «Es wird das Ende sein und ich werde mich fragen, durch was es wohl herbeigeführt wurde, und ich werde mich fragen, durch was es wohl, warum es so spät kommt», sagt Hamm irgendwann zu Clov und weiss doch, dass selbst das Ende keinen grossen Unterschied mehr machen dürfte, denn sogar sein von ihm verachteter Diener hat schon verstanden, dass nichts stirbt, was nie gelebt hat: «Ich sage mir, daß die Erde erloschen ist, obgleich ich sie nie glühen sah.»

Samuel Beckett schrieb sein Endspiel 1956; der Erfolg des Stücks liess zehn Jahre auf sich warten. Auf zu grosses Unverständnis stiess dieses post- oder präapokalyptische Szenario, in dem Hamm mit seinen beiden beinlosen und von ihm verachteten Eltern Nagg und Nell sowie seinem Diener Clov zu sehen ist: ein karger Bühnen Raum, nur durch ein kleines Fenster verbunden mit einer verödeten Aussenwelt.

Mitwirkende

Traute Hoess(Schauspieler/in)
Jürgen Holtz(Schauspieler/in)
Martin Schneider(Schauspieler/in)
Georgios Tsivanoglou(Schauspieler/in)
Jacques Reynaud(Kostümbild)
Hans Peter Kuhn(Komponist/in)
Ann-Christin Rommen(Dramaturgie)
Anika Bárdos(Dramaturgie)
Serge von Arx(Bühnenbild)
Wicke Naujoks(Kostümbild)
Sabine Wegmann(Kostümbild)
Michael Gmaj(Dramaturgie)
Arne Lenk(Schauspieler/in)
Stéphane Maeder(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Mittwoch, 07. Dezember 2016 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 13. Dezember 2016
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Dienstag, 03. Januar 2017
Dienstag, 17. Januar 2017
Mittwoch, 25. Januar 2017

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