Joseph Conrads „Herz der Finsternis“ ist weltberühmt. Nicht nur weil das Buch als Vorlage für „Apocalypse Now“ diente, sondern auch weil es eine Anklage gegen den Imperialismus ist. Im Kongo erlebte Joseph Conrad die Gräueltaten als Flussschifffahrtskapitän im Elfenbeingeschäft des British Empire am eigenen Leib.
Angesichts der augenblicklichen globalen Situation stellt das Vorstadttheater an diesem Abend die Frage, ob und wie der bei Conrad skizzierte Kolonialismus sich verändert hat und was das alles mit uns zu tun hat. Heute geht es um Coltan und andere wertvolle Erze, die in Handys und Laptops verarbeitet werden, in Digitalkameras, Flachbildschirmen und Spielkonsolen und Smartphones haben wir fast alle, das zumindest wissen wir.
Herz der Finsternis von Joseph Conrad in einer Koproduktion mit dem Vorstadttheater Graz.
Regie: Ed. Hauswirth Ausstattung: Helene Thümmel Video: Stefan Schmid