Das Thema ist konfliktgeladen, auch für die fiktive Autorin in Ayad Akhtars neuem Stück. Ihr Vater, ein strenggläubiger Muslim, hat es in Amerika zu etwas gebracht, ihm gehören ein Drittel der Taxis der Stadt. Seine Frau ist gestorben, so gilt seine ganze Fürsorge seinen Töchtern. Er versucht sie zu verheiraten, für Zarina gibt er sogar eine Online-Kontaktanzeige mit ihrem Profil auf und prüft persönlich die möglichen Heiratskandidaten. Alles geht gut, bis ihm Zarinas Manuskript in die Hände kommt.
Nach der erfolgreichen deutschsprachigen Erstaufführung von Ayad Akhtars „Geächtet“, das in der Kritikerumfrage von „theater heute“ zum besten ausländischen Stück des Jahres 2016 gekürt wurde, zeigen wir das neue Stück des amerikanischen Autors in einer Inszenierung von Karin Beier.

