In dieser Inszenierung wird die Frage aufgeworfen, zu welchem Irrsinn sich eitle Männer absichtsvoll versteigen. Aus dem jäh abgerissenen Tagebuch des Kapitän Scott und einem selten gespielten Einakter von Vladimir Nabokov entsteht grandiose Poesie über das Scheitern gegen die unbezwingbare Natur am Südpol.
Christoph Diem inszeniert diesen Theaterabend als musikalisches Schauspiel und als eine berührende, fast komische Expedition in die schneeweiße Finsternis. Begleitet von überwältigender Musik fliehen die Protagonisten in ihre letzten Träume, bis sogar die Zeit sich auflöst.
Regie: Christoph Diem Musikalische Leitung: Oliver Ziegler Bühne und Kostüme: Karina Nölp Dramaturgie: Holger Schröder