Mit Neugierde auf das, was war, nimmt er sich seines Vorhabens entschlossen an, doch im Verlauf begegnet Krapp seiner eigenen Geschichte zunehmend unwirsch. Die Erinnerungen schmerzen ihn, doch gibt sich Krapp diesem Schmerz beim Anhören der Tonbänder mit großer Aufmerksamkeit hin.
In diesem berühmten Monolog stellt Beckett – ähnlich wie in Endspiel – einmal mehr seine Meisterschaft in der Offenlegung menschlicher Sehnsüchte und ihres Scheiterns unter Beweis. In Szene gesetzt wird Das letzte Band von Endspiel-Regisseur Johannes Lepper, der in Bern auch Brechts Der gute Mensch von Sezuan und Shakespeares Was Ihr wollt mit großem Erfolg inszeniert hat; die Rolle des Krapp erarbeitet sich Ensemblemitglied Nico Delpy, der zurzeit auch als Max in Verdingbub auf der Bühne des Stadttheaters zu erleben ist.
Nach seiner Inszenierung von Becketts Endspiel in der vergangenen Spielzeit inszeniert Johannes Lepper nun diesen Beckett-Monolog mit Nico Delpy als Krapp.

