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Das letzte Band

in Stadttheater Bern
Uraufführung/Premiere am 14. November 2017
Samuel Beckett schrieb seinen Monolog Das letzte Band im Jahr 1958. In diesem Einpersonenstück liefert Beckett seine Figur einer Selbstkonfrontation aus, während Krapp, eine Banane essend, sich anhand seiner früheren Tonbandaufnahmen mit Momentaufnahmen seiner Vergangenheit auseinandersetzt.

Mit Neugierde auf das, was war, nimmt er sich seines Vorhabens entschlossen an, doch im Verlauf begegnet Krapp seiner eigenen Geschichte zunehmend unwirsch. Die Erinnerungen schmerzen ihn, doch gibt sich Krapp diesem Schmerz beim Anhören der Tonbänder mit großer Aufmerksamkeit hin.

In diesem berühmten Monolog stellt Beckett – ähnlich wie in Endspiel – einmal mehr seine Meisterschaft in der Offenlegung menschlicher Sehnsüchte und ihres Scheiterns unter Beweis. In Szene gesetzt wird Das letzte Band von Endspiel-Regisseur Johannes Lepper, der in Bern auch Brechts Der gute Mensch von Sezuan und Shakespeares Was Ihr wollt mit großem Erfolg inszeniert hat; die Rolle des Krapp erarbeitet sich Ensemblemitglied Nico Delpy, der zurzeit auch als Max in Verdingbub auf der Bühne des Stadttheaters zu erleben ist.

Nach seiner Inszenierung von Becketts Endspiel in der vergangenen Spielzeit inszeniert Johannes Lepper nun diesen Beckett-Monolog mit Nico Delpy als Krapp.

Mitwirkende

Nico Delpy(Schauspieler/in)
Sabine Wegmann(Kostümbild)
Lea Lustenberger(Dramaturgie)

Spielzeiten

Dienstag, 14. November 2017 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 16. November 2017
Samstag, 18. November 2017
Mittwoch, 22. November 2017
Mittwoch, 27. Dezember 2017
Freitag, 29. Dezember 2017
Mittwoch, 03. Januar 2018

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