Vor dieser Herausforderung stehen eines Tages zwei Elternpaare des gehobenen Bürgertums: Vermögensberaterin, Rechtsanwalt, Schriftstellerin und Großhändler treffen sich zu einem Gespräch, weil ihre Kinder mit Stöcken aufeinander eingeschlagen haben sollen. Zunächst glaubt man, die Angelegenheit mit einem jovialen Lächeln auf sich beruhen lassen zu können. Aber selbstgefälliger Smalltalk und süffisante Schmeicheleien geben bald nach wie ein morscher Boden. Die Beteiligten manövrieren sich zusehends in die eigene Unmündigkeit. Zwischen Whiskey, toten Hamstern und vollgekotzten Bildbänden verraten sich die Ehepartner für eine gute Pointe, verbünden sich die Geschlechter für eine entlastende Plattitüde. Die Falle der persönlichen Überreizungen schnappt gnadenlos zu. Daraus befreien kann man sich vielleicht noch mit einer kubanischen Zigarre oder einem beherzten Sprung in die Blumenvase.
Niko Eleftheriadis studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Es folgten Engagements als Schauspieler in Tübingen, Heidelberg, Basel, Athen und Esslingen. Darüber hinaus realisiert er eigene Regiearbeiten und Filmprojekte. Im Frühjahr 2013 inszenierte er an der WLB Esslingen „Flucht in die Finsternis“ nach Arthur Schnitzler. In Athen realisierte er eine Kurzfilmproduktion: „The Thrill is gone“. Niko Eleftheriadis lebt als freier Schauspieler, Performer, Sprecher (SWR Stuttgart und Baden-Baden) und Regisseur in Esslingen. Zuletzt inszenierte er am neuen theater in der Spielzeit 2016/17 „Club der Enttäuschten“.


