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Wille zur Wahrheit - Bestandsaufnahme von mir

Uraufführung/Premiere am 12. Januar 2018
Thomas Bernhard thematisiert in seinen Erzählungen die prägende Jugend auf 'tödlichem Boden'. Diese Erinnerungen sind von Ablehnung, Isolation und der Suche nach Rettung geprägt und zeigen die dunklen Seiten seines Aufwachsens.

Doch Bernhard hat sie aufgezeichnet: in seinen Erzählungen Die Ursache (Eine Andeutung), Der Keller (Eine Entziehung), Der Atem (Eine Entscheidung), Die Kälte (Eine Isolation) und Ein Kind. Schamlos spricht er da von der Mutter, die ihn ablehnt – „Du bist mein Unglück“ –, ihm die Ähnlichkeit mit dem „Vaterschuft“, welcher sie sitzen ließ, ausprügeln will. Von den zuerst nationalsozialistischen, dann katholischen Internatslehrern, Quälgeister die einen wie die anderen.

Vom despotischen Meister, in dessen Keller der Knabe seine Zuflucht nimmt. „Der Keller war meine einzige Rettung gewesen.“ Und gerade hier ereilt die Krankheit ihn, die sich zur Todeskrankheit auswächst. Jede Rettung bringt den Knaben nur in neue, umso größere Gefahr. Die Schwelle des Todes aber wird der Amboss, der sein Denken, seine Sprache, der den Dichter formt, der Österreich und die Welt erschüttern wird.

Theaterfassung von Oliver Reese

Mitwirkende

Ute Lindenbeck(Kostümbild)
Franz Huber(Dramaturgie)
Lukas Heinrich(Schauspieler/in)
Johanna Malecki(Schauspieler/in)
Alexander Julian Meile(Schauspieler/in)
Christina Polzer(Schauspieler/in)
Vasilij Sotke(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 12. Januar 2018 (Premiere / Uraufführung)

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