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West Side Story

in Großes Haus
Uraufführung/Premiere am 20. Januar 2018
„West Side Story“, 1957 am New Yorker Broadway uraufgeführt, zeichnet sich durch bis dahin nicht gekannte Vielseitigkeit aus. Im Mittelpunkt steht die tragische Liebesgeschichte, die hier vor dem Hintergrund von Migration und Heimat neu erzählt wird.

Tony, Anführer der Jets, einer alteingesessenen Straßengang, liebt Maria, die Schwester von Bernardo, der Anführer der neu zugezogenen Sharks ist. Die Revierkämpfe werden immer brutaler, bis Tony Marias Bruder im Affekt ersticht. Obwohl sie ihm verzeihen kann, wird Tony Opfer von Willkür, Intrige und Rachsucht und stirbt ebenfalls.

Die Schöpfer von „West Side Story“ wollten diese Geschichte in einer neuen Form erzählen, die weder Oper noch Tanz oder Schauspiel, sondern eine gleichbedeutende Kombination der drei Kunstformen sein sollte. Daraus entstand ein musikalisch höchst anspruchsvolles Werk, in dem dramatische Arien, witzig-kritische Songs, rasante Tanznummern und schnelle Dialoge in ein ergreifendes Finale münden – die Jugendlichen stehen mit der trauernden Maria um Tonys Leiche. Doch im Unterschied zu Shakespeares Julia legt sich Maria am Ende nicht zum Sterben neben ihren Geliebten. Sie steht auf und geht mit den anderen in eine Zukunft, die möglicherweise eine Versöhnung bringen könnte.

Der Regisseur Philipp Rosendahl, geboren 1990 in Düsseldorf, absolvierte nach dem Abitur ein Schauspielstudium in New York und inszenierte parallel 2011 in Kassel am Studio Lev das Musical „Spring Awakening“. Anschließend arbeitete er zunächst als Regieassistent am Staatstheater Kassel. Seit 2016 ist Philipp Rosendahl hier Hausregisseur und leitet zusammen mit Thomas Hof das Junge Staatstheater. Mittlerweile hat er hier einige große Erfolgsstücke inszeniert, u.a. „Tschick“, Jelineks „Die Schutzbefohlenen“, Schillers „Räuber“ (in einer ungewöhnlichen Doppelinszenierung mit Markus Dietz) und zuletzt im Opernhaus „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende. Von der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. wurde er für herausragende Leistungen mit dem Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet. „West Side Story“ ist Philipp Rosendahls erste Inszenierung im Musiktheater.

Nach einer Idee von Jerome Robbins, Buch von Arthur Laurents, Musik von Leonard Bernstein, Gesangstexte von Stephen Sondheim.

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Mitwirkende

Alexander Hannemann(Musikalische Leitung)
Volker Michl(Choreografie)
Judith Caspari(Schauspieler/in)
Anna Nesyba(Schauspieler/in)
Daniel Jenz(Schauspieler/in)
Michael Pflumm(Schauspieler/in)
Michèle Fichtner(Schauspieler/in)
Tina Haas(Schauspieler/in)
Nedime Ince(Schauspieler/in)
Anna Thorén(Schauspieler/in)
Dalma Viczina(Schauspieler/in)
Manuel Dengler(Schauspieler/in)
Dieter Hönig(Schauspieler/in)
Andreas Langsch(Schauspieler/in)
Rupert Markthaler(Schauspieler/in)
Bernhard Modes(Schauspieler/in)
Jan Rogler(Schauspieler/in)
Timothy Roller(Schauspieler/in)
Tom Schimon(Schauspieler/in)
Benedikt Ströher(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 20. Januar 2018 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 27. Januar 2018
Sonntag, 28. Januar 2018
Sonntag, 11. Februar 2018
Freitag, 16. Februar 2018

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