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Faust

Uraufführung/Premiere am 17. Februar 2018
Dr. Heinrich Faust ist eine unruhige und zutiefst zwiespältige Seele und zugleich die wohl berühmteste Figur in der deutschen Literatur. Ständig ist er als Wissenschaftler und Forscher auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und ergreift schließlich die Gelegenheit, einen gefährlichen Pakt mit dem Teufel einzugehen.
© Probenfoto Sebastian Bühler

Dafür muss er seine Seele allerdings endgültig dem Teufel überlassen. Als Prototyp des modernen, emanzipierten, wissensdurstigen Menschen ist der Gelehrte überzeugt davon, dass dieser Moment nie eintreffen wird. Ein Innehalten ist in seinem Denkkosmos nicht vorgesehen. Stillstand bedeutet für ihn den Tod. Und so begibt er sich, berauscht vom eigenen Größenwahn, auf eine Reise jenseits aller Moral und Konvention.

Der Leipziger Hausregisseur Philipp Preuss verbindet in seinem Heidelberger Regiedebüt „Faust. Eine Tragödie“ mit dem 20 Jahre später entstandenen „Faust. Der Tragödie zweiter Teil“. Preuss zeigt in einem großen Bilderbogen eine Menschheitsparabel voller Fragen an das Leben der Gegenwart.

Hinweis: Am 16. März folgt das Musiktheater mit der Opernpremiere „Faust“ (Margarete) von Charles Gounod. Der Regisseur Martin G. Berger arbeitet bei seiner Fassung u. a. mit Texten aus Elfriede Jelineks „FaustIn and out“. - Am 17. März 2018 findet anlässlich der Inszenierungen im Musiktheater sowie im Schauspiel das spartenübergreifende Symposion „Gretchenfragen“ statt.

Weitere Informationen zu den beiden Premieren sowie zum Symposion: www.theaterheidelberg.de; 06221|5820.000

Mitwirkende

Sheila Eckhardt(Schauspieler/in)
Lisa Förster(Schauspieler/in)
Sophie Melbinger(Schauspieler/in)
Christina Rubruck(Schauspieler/in)
Hans Fleischmann(Schauspieler/in)
Raphael Gehrmann(Schauspieler/in)
Mathis Reinhardt(Schauspieler/in)
Andreas Uhse(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 17. Februar 2018 (Premiere / Uraufführung)

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