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Adelia

in Großes Haus
Uraufführung/Premiere am 10. März 2018
177 Jahre nach der Uraufführung bringt ein Theater die Donizetti-Oper „Adelia“ erstmals in Deutschland auf die Bühne. Verbotene Liebe, Macht und Verrat – und hohe Emotionalität, die in innigen Liebes-Arien und Duetten, feurigen Rache- und berührenden Klagegesängen, in Kriegs-Chören und treibenden Finali erzeugt wird.

Die Handlung des Werks hält einige dramatische Wendungen parat: Der junge Oliviero soll Adelia verführt haben und wird dafür von ihrem Vater, dem Kriegshelden Arnoldo, beim Herzog verklagt. Dieser verurteilt Oliviero zum Tode. Arnoldo wird jedoch durch die Klagen seiner Tochter erweicht und bittet daher, dass die Familienehre stattdessen durch die Heirat der jungen Liebenden wiederhergestellt wird. Der Herzog willigt ein, plant aber die Hinrichtung nach vollzogener Hochzeit... Doch nach vielen weiteren Wirrungen führt diese typisch verwinkelte Belcanto-Geschichte schließlich doch noch zu einem Happy End.

Bei der Uraufführung in Rom kam es 1841 im Theatro Apollo zu ausschweifenden Tumulten. Große Menschenmengen wollten die erste Aufführung von Donizettis „Adelia“ erleben, die Plätze wurden teilweise doppelt verkauft und es heißt, dass selbst der Komponist sich eine Eintrittskarte für die Premiere auf dem Schwarzmarkt kaufen musste. Umjubelt wurde die Oper in Italien aufgenommen, verschwand aber nach Donizettis Tod von den Spielplänen.

Vor allem in der musikalischen Qualität steht „Adelia“ den bekannteren Donizetti-Opern wie zum Beispiel „Lucia di Lammermoor“ in nichts nach. Die hohe Emotionalität wird in innigen Liebes-Arien und -Duetten, feurigen Rache- und berührenden Klagegesängen, in Kriegs-Chören und treibenden Finali erzeugt.

Das 1841 in Italien uraufgeführte Werk ist in der Regie von Guillermo Amaya, im Bühnenbild von Hannes Neumaier und im Kostümbild von Franziska Müller zu erleben. Die Musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Florian Ziemen.

In Hildesheim wird die Titelpartie von der jungen, aufstrebenden Sopranistin Kim-Lillian Strebel gesungen, die zum ersten Mal am TfN zu Gast ist. Alle weiteren Partien der in Italienisch erklingenden Oper werden von Ensemblemitgliedern des Theaters übernommen: So sind unter anderem Konstantinos Klironomos als Oliviero, Diogenes Randes Farias als Arnoldo und Uwe Tobias Hieronimi als Carlo zu erleben. Außerdem stehen der Opernchor und Extrachor auf der Bühne. Das TfN-Orchester wird geleitet von Generalmusikdirektor Florian Ziemen.

Bild: Gaetano Donizetti

Mitwirkende

Hannes Neumaier(Bühnenbild)
Franziska Müller(Kostümbild)
Florian Ziemen(Musikalische Leitung)
Konstantinos Klironomos(Schauspieler/in)
Diogenes Randes Farias(Schauspieler/in)
Uwe Tobias Hieronimi(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 10. März 2018 (Premiere / Uraufführung)

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