„Yvonne, Prinzessin von Burgund“ gehört zu den Klassikern des Welttheaters und zählt zu den am häufigsten gespielten polnischen Theaterstücken an deutschen Bühnen – und ist dennoch recht unbekannt und daher eine Entdeckung wert!
Intendant Olaf Strieb inszeniert dieses tiefschwarze und zugleich amüsante Anti-Shakespeare-Stück. Es ist eine zeitlose Geschichte über einen Menschen, der nicht dazu passt. „Ein Außenseiter wird immer von der Mehrheit bestimmt“, so Olaf Strieb, was auch durch Herbert Buckmillers Bühne und Kostüme zum Ausdruck gebracht werde. Zugleich drängen sich Fragen auf: „Wie geht man mit Minderheiten, wie mit Außenseitern um? Wo bleibt die Toleranz?“ In „Yvonne, Prinzessin von Burgund“ herrsche eine „Null-Toleranz-Mentalität“ und auch wenn es über weite Strecken „saukomisch“ auf der Bühne zugehe, wird „den Zuschauern am Ende das Lachen im Halse stecken bleiben“, verrät der Regisseur.
Die Zuschauer erwartet ein unkonventioneller Theaterabend mit unfassbaren Ereignissen. Nicht umsonst zählt Witold Gombrowicz zu den größten Autoren der Moderne und ist ein geliebter Außenseiter und Provokateur der Weltliteratur.
Karten gibt es an der Theaterkasse im Service-Center der Landesbühne oder telefonisch unter 04421-9401-15 sowie online unter www.landesbuehne-nord.de.


