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Effi Briest

Uraufführung/Premiere am 06. April 2018
Effi Briest heiratet auf Wunsch ihrer Mutter den viel älteren Baron Geert von Innstetten. Anstatt eines glücklichen Lebens in der Gesellschaft findet sie sich in Einsamkeit und Langeweile wieder, was sie dazu bringt, eine heimliche Affäre einzugehen, die schließlich verheerende Konsequenzen hat.
© Anja Koehler

Sie beginnt ein heimliches Verhältnis mit dem verheirateten Major Crampas, einem Freund ihres Mannes. Zwar beendet sie die Beziehung sofort, als Innstetten endlich den Umzug nach Berlin ankündigt, dennoch wird ihr diese Affäre zum Verhängnis. Sieben Jahre später, die Ehe ist längst im Gleichklang, stößt Innstetten zufällig auf Crampas‘ schwärmerische Liebesbriefe. Trotz aller Selbstzweifel erschießt Innstetten Crampas im Duell und trennt sich von seiner Frau. Für Effi bedeutet die Scheidung den gesellschaftlichen Tod.

Theodor Fontane beschreibt in seinem bekanntesten Roman die tragischen Folgen gesellschaftlicher Konventionen, die einer jungen Frau am Ende des 19. Jahrhunderts zum Verhängnis werden. Die Fragen, die Fontane im Spannungsverhältnis zwischen dem Recht auf Selbstverwirklichung und dem Wunsch nach sicheren Ordnungsprinzipien aufwirft, sind dabei verblüffend gegenwärtig. Die Inszenierung setzt die Geschichte ins Verhältnis zu Effis Traum von einem Leben voller Abwechslung und Abenteuer und spürt der Frage nach, wer oder was die Schuld daran trägt, dass Lebensträume zu Alpträumen werden. Und das ist – um mit Fontane zu sprechen – „ein weites Feld.“

RONNY JAKUBASCHK | Regie
geboren 1979 in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben, studierte Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und Regie in der Masterclass Schauspiel der Salzburger Festspiele. Er assistierte am Schauspiel Frankfurt, dem Wiener Burgtheater und von 2006 bis 2009 fest am Maxim Gorki Theater Berlin. Seit 2009 arbeitet er als freier Regisseur für Schauspiel, Musik-, Kinder- und Jugendtheater in Basel, Berlin, Braunschweig, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Halle, Jena, Leipzig, Mainz und Oldenburg. Seine Inszenierungen wurden u.a. zum Theatertreffen der Jugend, zu Radikal Jung, zu Augenblick mal!, dem Heidelberger Stückemarkt und zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen. EFFI BRIEST ist seine erste Inszenierung am Vorarlberger Landestheater.

Mitwirkende

Nadine Rosemann(Schauspieler/in)
Christian Heller(Schauspieler/in)
Saskia von Winterfeld(Schauspieler/in)
Gerhard Brössner(Schauspieler/in)
Tilman Rose(Schauspieler/in)
Luzian Hirzel(Schauspieler/in)
Britta Boehlke(Schauspieler/in)
Anna Sörensen(Kostümbild)
Christoph Iacono(Komponist/in)
Arndt Rössler(Lichtdesign)
Britta Kampert(Dramaturgie)
Agnes Kitzler(Bühnentechnik)
Leslie Bourgeois(Bühnentechnik)
Eva Lorünser(Bühnentechnik)

Spielzeiten

Freitag, 06. April 2018 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 10. April 2018
Donnerstag, 19. April 2018
Mittwoch, 16. Mai 2018
Freitag, 25. Mai 2018
Samstag, 09. Juni 2018
Sonntag, 24. Juni 2018 (Derniere / Letzte Vorstellung)

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