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Tod in Venedig

Uraufführung/Premiere am 13. April 2018
In Thomas Manns Novelle führt eine Lebenskrise den Künstler Gustav von Aschenbach zur Flucht nach Venedig, wo Laster und Schönheit, Verführung und Verfall nicht mehr zu unterscheiden sind. Doch nicht neues Lebensglück, das er sich in der Liebe zum jungen Tadzio erhofft, wartet auf den alternden Künstler, sondern ein Ende in existentieller Verlassenheit.

Richard Wherlock entwirft sein Venedig mit groteskem Humor. Dabei steht die Ausleuchtung des existentiellen Moments, wenn die Obsession die Oberhand über die Vernunft gewinnt, im Mittelpunkt seiner Choreografie. Die Figur Gustav von Aschenbach, der bei Thomas Mann Schriftsteller war und in Viscontis Kinofilm ein Komponist, ist in Wherlocks Interpretation ein Fotograf, also ein Künstler, der sich von der heutigen Welt sein ganz eigenes Bild machen will.

Musik von Dmitri Schostakowitsch. Choreografie: Richard Wherlock, Musikalische Leitung: Thomas Herzog, Bühne: Bruce French, Kostüme: Catherine Voeffray, Licht: Jordan Tuinman, Video: Tabea Rothfuchs.

Es tanzt das Ballett Theater Basel. Es spielt das Sinfonieorchester Basel.

Partner des Ballett Theater Basel: Basellandschaftliche Kantonalbank.

Mitwirkende

Richard Wherlock(Choreografie)
Thomas Herzog(Musikalische Leitung)
Bruce French(Bühnenbild)
Catherine Voeffray(Kostümbild)
Jordan Tuinman(Lichtdesign)
Tabea Rothfuchs(Videodesign)

Spielzeiten

Freitag, 13. April 2018 (Premiere / Uraufführung)

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