Anfang der 1920er Jahre schwappte eine neue Art des Musikmachens über den Ozean nach Europa: der Jazz. Sein energiereicher Drive wälzte binnen weniger Jahre das öffentliche Musikleben und die Unterhaltungsmusik völlig um. Unangefochtener König dieser letzten, wilden Operettenzeit in Berlin – die mit dem Nationalsozialismus ihr jähes Ende fand – war der ungarische Exilant Paul Abraham. Seine mitreißende Musik erlebt derzeit eine verdiente Renaissance, und im TfN wird als dem ersten Theater eine Rekonstruktion der originalen Abrahamschen improvisatorischen Musizierweise zu erleben sein. Voll rasanter Lebenslust, irrsinnig komisch und – wenn nötig – herzergreifend lyrisch lässt Paul Abrahams erfolgreichstes Werk keine (Operetten-)Wünsche offen.
Karten sind im TfN-ServiceCenter erhältlich, unter Telefon 0 51 21/1693 1693 und im Internet unter www.tfn-online.de.


