Nur der Glaube, dass Jeanne Gott und damit die Moral auf ihrer Seite hat, kann ihn beruhigen. Er hofft auf die Zeit nach dem Krieg. Die Hoffnung wird mit Jeanne auf dem Scheiterhaufen verbrannt. So zieht er sich von den Schlachtfeldern in sein dunkles Schloss zurück, um in den Schreien seiner Opfer Jeannes Stimme zu beschwören. Eine Metapher des Krieges, der voran seine glänzende, heroische Seite – und im langen Nachhinein die Zerstörungen in den Seelen der Überlebenden zeigt.
Musik: Francois-Pierre Descamps
Text: Kristine Tornquist
Musikalische Leitung: Francois-Pierre Descamps
Regie: Kristine Tornquist
Ausstattung: Markus Boxler
Produktion: Jury Everhartz
Ensemble: Trompete, Gerald Grün; Schlagwerk, Berndt Thurner; Violine 1, Lukas Medlam; Violine 2, Fani Vovoni; Violine 3, Esther Neumann; Viola 1, Martina Reiter; Viola 2, Ines Nowak-Dannoritzer; Viola 3, Flora Geißelbrecht; Violoncello 1, Elisabeth Zeisner; Violoncello 2, Irene Frank; Violoncello 3, Alexander Rauscher; Kontrabass 1, Maximilian Ölz; Kontrabass 2, Rudolf Görnet.
Tickets: https://www.reaktor.art/ Infos: https://www.sirene.at/jug


