Die EU befindet sich nach dem Austritt Italiens in einer der größten Krisen ihrer Geschichte. Anlass genug, gegenzusteuern und in der Rest-EU ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Doch ein ökonomischer Crash ist nicht mehr aufzuhalten. Ist die Ursache in einer zufälligen Verkettung bester Absichten zu finden? Andres Veiel geht es um die Konfrontation mit widersprüchlichen Entwürfen von Zukunft – abseits von Legislaturperioden oder Parteiinteressen. So werden utopische Momente genauso zur Diskussion gestellt wie dystopische. Welche Spuren verfolgen wir? Und welche hinterlassen wir?
Koproduktion mit der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Informationen zur Recherche und zum Gesamtprojekt auch unter www.welchezukunft.org.
Regie: Andres Veiel, Bühne: Julia Kaschlinski, Kostüm: Michaela Barth, Video: Daniel Hengst, Musik: Fabian Kalker, Movement- und Luftakrobatik Choreographie: Sasha Krohn, Dramaturgie: Ulrich Beck.


