Das Bauhaus, gegründet von Walter Gropius, hat die Grenzen zwischen den Kunstgattungen aufgelöst und neue experimentelle Theaterformen hervorgebracht. In diesem interdisziplinären Projekt wird die Interaktion zwischen visueller, auditiver und darstellender Kunst in den Mittelpunkt gerückt.
Angeregt durch das LWL-Museum für Kunst und Kultur im Rahmen der Ausstellung Bauhaus und Amerika entstand die Idee für ein spartenübergreifendes Theaterprojekt mit der Lust am interdisziplinären, intermedialen Experiment: In kollektiver Autorenschaft von Choreograf, Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner, Videokünstler, Komponist und DarstellerInnen entsteht ein Gesamtkunstwerk, bei dem die Interaktion zwischen visueller, auditiver und darstellender Kunst im Zentrum steht.
Sowohl im Zusammen- als auch im Widerspiel der verschiedenen Disziplinen und Gattungen werden Grenzen ausgelotet und die Wahrnehmung des Eigenen und des Anderen hinterfragt. Es kommt sprichwörtlich zu einer Auseinandersetzung mit »Fremdkörpern und Denkräumen«.
In Kooperation mit der Ausstellung »Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung« im LWL-Museum für Kunst und Kultur.