Er tritt den Dienst an der Stelle Champignols an. Als kurz darauf der echte Champignol in derselben Kaserne auftaucht, ist die Verwirrung komplett.
Georges Feydeau, einer der erfolgreichsten Autoren des Vaudevilles und Meister der Tür-auf-Tür-zu-Verwechslungskomödie, hat mit »Champignol wider Willen«, 1892 in Paris uraufgeführt, eine federleichte, rasant schnelle Gesellschaftsfarce entworfen. In einem fein konstruierten Gebilde aus Lügen und Missverständnissen geraten die Figuren von einer fürchterlichen Verlegenheit in die andere, schraubt sich die Geschichte ins immer Absurdere empor. Eine Komödie wie gemacht für Herbert Fritsch, der nach »Zeppelin« und »NULL« nun zum dritten Mal an der Schaubühne inszeniert.
Aus dem Französischen von Friedrich Karl Wittich.
Regie und Bühne: Herbert Fritsch. Kostüme: Victoria Behr. Musik: Ingo Günther. Dramaturgie: Bettina Ehrlich. Licht: Erich Schneider.
In Kooperation mit der Universität der Künste Berlin.

