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König Karotte

in Opernhaus Hannover
Uraufführung/Premiere am 04. November 2018
Krokodyne ist eigentlich ein ganz normales Königreich, abgesehen von der Innung für Hexen und Zauberer und einem korrupten Polizeichef. Prinz Fridolin XXIV. ist ein verwöhnter Regent, doch der gute Geist Robin möchte ihn zum Wohle seines Landes auf den Pfad der Tugend bringen.
© Thomas M. Jauk/Stage Picture

Mitglieder des königlichen Gemüsebeets übernehmen die Macht: König Karotte und sein Gefolge aus Radieschen, Rübchen und Roten Beten. Eine Zeit der Prüfung und Entbehrung soll Fridolin Maß und Demut lehren, kurz: ihn letztlich zu einem guten, aufgeklärten Herrscher formen.

Für Fridolin folgt eine Reise durch fantastische Welten: Zum Zauberer Quiribibi, der ihn auf die Suche nach dem magischen Ring des Salomon schickt. In den Arbeiterstaat der Ameisen und zur Frühlingsfeier der Insekten. Ins antike Pompeji. In einen Schiffbruch und auf die Insel der Affen. In den Aufstand seiner Untertanen gegen den Karottenkönig und die Revolution. Durch alle turbulenten Verwicklungen führt Robin den Prinzen hindurch und – mit Hilfe der herzensguten Rosée-du-soir, die Fridolin bedingungslos liebt – die Handlung einem guten Ende zu.

Zum 200. Geburtstag des genialen Musikers und Theatermachers bringt die Staatsoper Hannover Jacques Offenbachs »König Karotte« zurück ins Rampenlicht. Auf ein Libretto von Victorien Sardou, seinerzeit einer der berühmtesten französischen Theaterautoren, geriet die Uraufführung 1872 am Pariser Théâtre de la Gaîté zu einem von Offenbachs größten Erfolgen. Triumphale 193 Vorstellungen in sechs Monaten und Produktionen in London und Wien folgten, bevor das Werk fast 150 Jahre in der Versenkung verschwand.

Die deutsche Erstaufführung der neuen Edition der Musik mit neu übersetzten Gesangsnummern ermöglicht einen aktuellen Blick auf eines der größten Bühnenwerke des Komponisten: Mit »König Karotte« schufen Jacques Offenbach und Victorien Sardou eine »Opéra-bouffe-féerie«, die vorbildlose, einzigartige Verbindung von märchenhaftem Zaubertheater und komödiantischer Opéra bouffe. Hinter den Sensationen des theatralen Scheins verbirgt sich eine Parabel von tieferer Bedeutung. Mitreißend, pulsierend und ungemein theaterwirksam wie immer ist Offenbachs Musik. Witzig, bissig und brisant wirkt der Text auch heute noch, gesättigt mit literarischen und politischen Anspielungen, die beinahe gegenwärtig erscheinen.

Opéra-bouffe-féerie in vier Akten (1872)
Text von Victorien Sardou, Neuübersetzung der Gesangstexte von Jean Abel (2017)
In deutscher Sprache

Mitwirkende

Valtteri Rauhalammi(Musikalische Leitung)
Kati Farkas(Choreografie)
Susanne Hubrich(Kostümbild)
Sascha Zauner(Lichtdesign)
Lorenzo Da Rio(Dramaturgie)
Swantje Köhnecke(Dramaturgie)
Eric Laporte(Schauspieler/in)
Mareike Morr(Schauspieler/in)
Athanasia Zöhrer(Schauspieler/in)
Stella Motina(Schauspieler/in)
Sung-Keun Park(Schauspieler/in)
Frank Schneiders(Schauspieler/in)
Byung Kweon Jun(Schauspieler/in)
Daniel Drewes(Schauspieler/in)
Uwe Gottswinter(Schauspieler/in)
Pawel Brozek(Schauspieler/in)
Daniel Eggert(Schauspieler/in)
Carmen Fuggiss(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 04. November 2018 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 11. November 2018
Mittwoch, 14. November 2018
Freitag, 23. November 2018
Samstag, 01. Dezember 2018
Montag, 31. Dezember 2018
Sonntag, 06. Januar 2019
Samstag, 09. März 2019
Donnerstag, 14. März 2019
Dienstag, 09. April 2019
Dienstag, 21. Mai 2019
Freitag, 21. Juni 2019

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