Max Jakubaschk glaubt fest, alles im Griff zu haben, obwohl sein Liebesleben alles andere als nach Plan verläuft. In einem Monolog von Oliver Bukowski wird das Chaos der modernen Liebe auf tragikomische Weise beleuchtet.
Max Jakubaschk gehört zu den typischen Bukowski-Figuren, denen die Kritik nachsagt, Experten im permanenten Scheitern zu sein. Und da Scheitern nicht zuletzt bester Komödienstoff ist, wird dieser Monolog ur-tragikomisch. Oliver Bukowskis Text hebt einen ganzen Kosmos von Projektionen und Anforderungen, die moderne Liebende plagen, auf den Schirm, und sein hartnäckiger Protagonist wird nicht müde, diesem Chaos einen Sinn abzuringen – und sein eigenes Konzept zu entwickeln.