Die Namen von Louis Mérante, Léo Staats, Serge Lifar, Albert Aveline und Lycette Darsonval stehen repräsentativ für die französische Traditionslinie des Balletts "Sylvia", der sich auch Manuel Legris in besonderer Weise verbunden fühlt. Seine Neufassung, die zugleich seine zweite abendfüllende Choreographie für das Wiener Staatsballett ist, setzt vor allem auf Möglichkeiten zur tänzerischen Entfaltung und gibt damit auch pittoresken Momenten, die wieder von Luisa Spinatelli detailreich ausgestattet werden, breiten Raum. 1876 uraufgeführt, zählt das Werk seitdem vor allem auch musikalisch zu den herausragenden Balletten des 19. Jahrhunderts.
Mit seiner neuen Version der Sylvia knüpft Manuel Legris an den großen Erfolg seines Le Corsaire an und schafft eine weitere Neufassung eines zentralen „Klassikers“ des 19. Jahrhunderts für das Wiener Staatsballett, wobei er vor allem der französischen Traditionslinie des Werkes, die sich vom Choreographen der Uraufführung über Namen wie Léo Staats, Serge Lifar, Albert Aveline und Lycette Darsonval in die Gegenwart fortsetzt, folgt. Seine anstehende Neuinterpretation setzt dabei vor allem auf Möglichkeiten zur tänzerischen Entfaltung.
An der Wiener Hofoper wurde Sylvia zum ersten Mal bereits 1877 – also nur ein Jahr nach der Uraufführung – in einer Choreographie von Carl Telle gezeigt und vom Wiener Staatsopernballett zuletzt abendfüllend von 1976 bis 1985 in einer Choreographie von László Seregi aufgeführt. Das Werk kehrt somit nach über 30 Jahren Pause in einer neuen Fassung zurück.
Die Neuproduktion von Sylvia wird in bester Ton- und Bildqualität mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD übertragen: www.staatsoperlive.com


