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Imperium

Uraufführung/Premiere am 17. November 2018
Der 1875 in Nürnberg geborene Apothekerssohn August Engelhardt verehrt die Kokosnuss und wird zum Begründer des Kokovorismus. In seiner Utopie auf der pazifischen Insel Kabakon versucht er, eine Gemeinschaft zu schaffen, in der Arbeit und Genuss harmonisch vereint sind.
© Sabine Mäder

„Kabakon ist die erste Kolonie des von mir ins Leben gerufenen Sonnenordens, der den doppelten Zweck hat: 1. Seinen Mitgliedern die denkbar besten Lebensbedingungen bietend, große, edle, gute, urgesunde – ganze Menschen aus ihnen zu züchten. 2. Ein internationales tropisches Kolonialreich des Fruktivorismus zu begründen, indem er um den ganzen Äquator ein engmaschiges Netz von Kolonien reinen, nackten, fruktivorischen Lebens legt.“ (August Engelhardt)

Christian Kracht greift in seinem Roman „Imperium“ die Biografie dieses lebensreformatorisch beseelten Weltverbesserers auf und erzählt von einer Spirale des Wahnsinns, in der sich der europäische Sonnenanbeter in der Abgeschiedenheit der Südsee verstrickt. 2012 erhielt der Autor für diesen Roman den vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergebenen Wilhelm-Raabe-Preis.

Mitwirkende

Sabine Mäder(Bühnenbild)
Hanne Lauch(Kostümbild)
Fabian Ristau(Komponist/in)
Claudia Lowin(Dramaturgie)
Vanessa Czapla(Schauspieler/in)
Gertrud Kohl(Schauspieler/in)
Joshua Seelenbinder(Schauspieler/in)
Heiner Take(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 17. November 2018 (Premiere / Uraufführung)

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