Durch die intime Szenerie und das alltägliche Sujet stellte „La bohème“ ein Novum in der italienischen Oper dar.
Regisseur Ben Baur begann seine Theaterkarriere als Bühnen- und Kostümbildner. Seine Ausstattungen sind an führenden Theater- und Opernhäusern Europas zu erleben, darunter das Deutsche Theater Berlin, Volkstheater München, die Schauspielhäuser in Bochum, Zürich und Frankfurt, das Aalto-Musiktheater Essen, die Staatsopern in Stuttgart und Hamburg, das Opernhaus Zürich, die Welsh National Opera Cardiff, Opéra national de Lorraine in Nancy, Opéra royal du château de Versailles, Niederländische Oper Amsterdam, das Royal Opera House Covent Garden und das Burgtheater Wien. Seit seinem erfolgreichen Saarbrücker Regie-Debüt mit Donizettis „Lucia di Lammermoor“ im Jahr 2014 arbeitet Ben Baur vermehrt als Regisseur und inszenierte u. a. Hofmannsthals „Elektra“ am Deutschen Theater Göttingen, Gounods „Romeo et Juliette“ und Verdis „Il trovatore“ an der Oper Graz, Mozarts „Don Giovanni“ und Poulencs „Dialogues des Carmélites“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Bellinis „Il pirata“ in St. Gallen sowie Janáčeks „Katja Kabanowa“ und Verdis „La traviata“ erneut am Staatstheater Saarbrücken. Zukünftige Engagements umfassen Ennas „Kleopatra“ an der Dänischen Nationaloper, Offenbachs „Schöne Helena“ am Gärtnerplatztheater München sowie neue Projekte für das Theater St. Gallen, die Oper Graz und das Opernhaus Zürich.
Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Szenen aus „La Vie de bohème“ von Henri Murger

