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Ballettfestwoche

Uraufführung/Premiere am 25. Januar 2019
Das Thüringer Staatsballett lädt ein, die Vielfalt des Tanzes zu erleben. In einer Festwoche werden verschiedene Ballettaufführungen und Uraufführungen präsentiert, die das Publikum begeistern sollen.
© "Giselle", Ronny Ristok

Zum Auftakt zeigt das Thüringer Staatsballett die Premiere der Ballett-Uraufführung „Giselle“ in der Choreografie von Ballettdirektorin Silvana Schröder, in einer Koproduktion mit dem Theater Erfurt.

Eine zweite Premiere innerhalb der Ballettfestwoche präsentieren die 12 Eleven des Thüringer Staatsballetts: der Tänzer Hudson Oliveira aus Brasilien, langjähriges Mitglied des Ballettensembles, choreografiert für sie sein erstes abendfüllendes Ballett mit dem Titel Festhalten! in der Bühne am Park.

Auch Jiří Bubeníčeks Erfolgsstück Anita Berber – Göttin der Nacht und Silvana Schröders zweiteiliger Abend Eine infernalische Reise/ Letzte Lieder wird in der Festwoche gezeigt.

Ein besonderes Highlight sind die Gastspiele: Zum ersten Mal gastiert die exzellente zeitgenössische Ballettcompagnie NW DANCE PROJECT aus den USA in Gera und das Ballett der Oper Metz Métropole zeigt mit Mozart à 2/ Carmen zwei Werke des französischen Choreografen Thierry Malandain. Das Landesjugendballett Berlin reist mit dem Programm The Contemporaries – Im Hier und Jetzt nach Ostthüringen.

Die Werkstatt des Kinder- und Jugendballetts von Theater&Philharmonie Thüringen rundet die Festwoche ab.

Giselle ist ein Schlüsselwerk der französischen Romantik. In Giselles entrückter Welt ist alles verdreht. Sie ist einsam, sehnsüchtig nach Liebe und tanzt sich voller Leidenschaft in ihre Träume hinein. Die Grenzen von Realität und Vorstellung, von Wahrheit und Täuschung verschwimmen.

Festhalten! ist ein zweiteiliger Tanzabend, dessen erster Teil Nem a dor e nem o amor (Weder Schmerz noch Liebe) Lebens- und Beziehungssituationen in den Mittelpunkt stellt, welche die emotionale Stärke eines Menschen herausfordern. Der zweite Teil For a second befasst sich mit Lebenszeit und dem Wunsch, jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde so intensiv leben zu wollen, als sei es der bzw. die letzte.

NW DANCE PROJECT ist eine der innovativsten zeitgenössischen Ballettcompagnien der USA und wurde 2004 von der renommierten Tänzerin und Choreografin Sarah Slipper in Portland (Oregon) gegründet. In Gera zeigt die Compagnie die Vielseitigkeit ihres Repertoires in einem dreiteiligen Abend.

Das Landesjugendballett Berlin an der Staatlichen Ballettschule Berlin ist die jüngste Nachwuchscompagnie im deutschsprachigen Raum und setzt in seiner Ausbildung des Tanznachwuchses neben der Klassik entschieden auch auf neue choreografische Formen. Mit dem Programm The Contemporaries – im Hier und Jetzt vereint das Landesjugendballett Berlin die Virtuosität des klassischen Tanzes, die Expressivität des modernen Tanzes und die Experimentierfreude des zeitgenössischen Tanzes in einem mitreißenden Abend.

Eine infernalische Reise/ Letzte Lieder ist ein Ballett von Silvana Schröder, das sich mit Vergänglichkeit und dem Glauben an ein Leben nach dem Tod auseinandersetzt. In Verbindung mit den Vier letzten Liedern von Richard Strauss lädt der Abend zu einem sinfonischen Balletterlebnis ein.

Anita Berber – Göttin der Nacht, ein Ballett von Jiří Bubeníček, präsentiert ein packendes Portrait der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlerin. Zusammen mit seinem Bruder Otto Bubeníček, der für Bühnenbild und Kostüme verantwortlich zeichnet, und dem britischen Komponisten Simon Wills, der das stürmische Leben Anita Berbers erstmals vertont, zeigt die Choreografie die rasante und einfühlsame Seite dieser einzigartigen Persönlichkeit.

In der Werkstatt des Kinder- und Jugendballetts zeigt der tanzbegeisterte Nachwuchs die Bandbreite seines Könnens in Choreografien der Tanzpädagoginnen Claudia Kupsch, Dagmar Stollberg und Julia Veigel.

Der Vorverkauf für die Festwoche des Thüringer Staatsballetts hat begonnen, telefonische Reservierungen sind möglich.

Mitwirkende

Silvana Schröder(Choreografie)
Hudson Oliveira(Choreografie)
Jiří Bubeníček(Choreografie)
Takahiro Nagasaki(Musikalische Leitung)
Anne Preuß(Sänger/in)
Claudia Kupsch(Choreografie)
Dagmar Stollberg(Choreografie)
Julia Veigel(Choreografie)
Otto Bubeníček(Bühnenbild)
Simon Wills(Komponist/in)

Spielzeiten

Freitag, 25. Januar 2019 (Premiere / Uraufführung)

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