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Opernball

in Großes Haus
Uraufführung/Premiere am 17. März 2019
Ein Giftgasanschlag trifft die Gäste des Wiener Opernballs. Der renommierte Fernsehjournalist und Kriegsreporter Kurt Fraser wird Zeuge des qualvollen Sterbens Tausender Menschen, darunter auch sein Sohn und fast die gesamte österreichische Regierung.
© Barbara Palffy

Von Trauer um seinen Sohn getrieben, versucht Kurt Fraser, die Hintergründe des Anschlags zu verstehen. Der Terrorakt hat das Stimmungsbild im Land verändert. Die Bürger fordern Sicherheit, während Österreich vor Neuwahlen steht. Doch die Täter können nicht dingfest gemacht werden. Fraser sucht Informanten im Polizeiapparat und stößt auf Ungereimtheiten. Auch die Tatsache, dass sein Auftraggeber, ein europäischer Medienkonzern, Entscheidungen im Hinblick auf Übertragungsrechte beeinflusst hat, erscheint ihm angesichts der Katastrophe in neuem Licht. Fraser beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Schließlich findet er am anderen Ende von Europa den einzigen Überlebenden der rechtsextremen Terrorzelle. Dieser bestätigt die Verbindungen in höchste Regierungskreise – und damit Frasers Verdacht.

Der in Wien und Leipzig lebende österreichische Schriftsteller Josef Haslinger (* 5. Juli 1955 in Zwettl, Niederösterreich) ist mit seinen gesellschaftskritischen Romanen weit über die Grenzen Österreichs bekannt. Mit analytischer Schärfe entwickelt er komplexe gesellschaftspolitische und geschichtliche Zusammenhänge, die er in prägnanten und spannenden Erzähltechniken verarbeitet. Josef Haslinger war Mitbegründer der Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch und gemeinsam mit Willi Resetarits bis 1993 deren erster Vorsitzender. Als Verfasser politischer Essays wird Josef Haslinger auch immer wieder zu brisanten Fragestellungen in österreichischen Medien zu Wort gebeten. Haslinger ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und war vier Jahre dessen Präsident. Zahlreiche Ehrungen wurden ihm zuteil; zuletzt erhielt er 2017 das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit lehrt Haslinger seit 1996 als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Josef Haslingers Politthriller Opernball wurde 1998 mit internationaler Besetzung verfilmt.

Alexander Charim, 1981 in Wien geboren, bringt Josef Haslingers verstörend hochaktuellen Politthriller aus dem Jahr 1995 zur Uraufführung. Alexander Charim inszeniert an Schauspielhäusern und Opernbühnen in Österreich, der Schweiz und Deutschland.

Mitwirkende

Ivan Bazak(Bühnenbild)
Bernhard Dechant(Schauspieler/in)
Thomas Frank(Schauspieler/in)
Rainer Galke(Schauspieler/in)
Sebastian Klein(Schauspieler/in)
Stefan Suske(Schauspieler/in)
Lukas Watzl(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 17. März 2019 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 19. März 2019
Samstag, 23. März 2019
Sonntag, 07. April 2019
Dienstag, 09. April 2019
Freitag, 12. April 2019

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