In höchst unsicheren Zeiten ist ihm die Karriere wichtiger als die Liebe. Elisabeth, die sich mutig dem ärmlichen Leben stellt, verzweifelt. Aber gibt sie auch das Hoffen auf?
Horváths Menschen würden so gern ein normales, anständiges Leben führen. Doch in einer Gesellschaft, in der nichts mehr sicher ist, werden sie zerrieben. Der „kleine Totentanz“, wie Ödön von Horváth sein Theaterstück im Untertitel nennt, entstand 1932. Von den Nationalsozialisten verboten, fand „Glaube Liebe Hoffnung“ unter anderem Titel dennoch seine Zuschauer.
Regisseur Thomas Ladwig, geboren 1981 in Essen, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Leipzig. Bereits während des Studiums entstanden erste eigene Inszenierungen. Auf seinen Abschluss 2006 folgten vier Jahre als Regieassistent am Schauspiel Leipzig und Schauspiel Essen. Seit 2010 arbeitet Thomas Ladwig als freier Regisseur an den Theatern Aachen und Lüneburg, am Schauspielhaus Bochum, am Landestheater Schwaben sowie regelmäßig am Schauspiel Essen. Für seine Inszenierung von Jonathan Safran Foers' Roman „Alles ist erleuchtet“ am Schauspiel Essen wurde er in der Kritikerumfrage 2015 der Fachzeitschrift „Theater heute“ als bester Nachwuchsregisseur nominiert.


