Drei Tage auf einer künstlerischen Spurensuche, um unsere immer komplexer werdende Welt zu ergründen, Kontexte zu schaffen, Codes und Werte aufzuzeigen und essenziellen gesellschaftspolitischen Fragen nachzugehen. Dabei sollen die Sperrtage zu einer Plattform des Austauschs werden.
Was kann Kunst, was kann Theater? Mit seinem Werk hat Martin Sperr Niederbayern international bekannt gemacht. Seine Kritik ist prägnant und scharf gezeichnet, sperrig und aufgeschlossen. Was definiert das zeitgenössische Volkstheater in einer Zeit der Heimatlosen, der flüchtenden Menschen? Das Volkstheater wendet sich in der Tradition von Fleißer und Horváth, von Sperr, Kroetz und Achternbusch gegen Heuchelei und Opportunismus. Aus der Geschichte lernen heißt, das Heute und Morgen zu denken. Mit den Landshuter Sperrtagen möchten wir dem kritischen zeitgenössischen Volkstheater in der niederbayerischen Hauptstadt eine Bühne geben. Die 2016 erstmals ausgerichteten Landshuter Sperrtage werden künftig alle zwei Jahre als Biennale stattfinden.
2. Landshuter Sperrtage – Biennale Niederbayern: offen, kritisch, horizontal.


