Nach der Produktion von Giuseppe Verdis ›Luisa Miller‹ kommt mit Mozarts ›Die Hochzeit des Figaro‹ die zweite Koproduktion mit der English National Oper auf die Bühne. So konnte der britische Regisseur Joe Hill-Gibbins gewonnen werden, der zuletzt u.a. beim Edinburgh International Festival für seine Inszenierung von Thomas Adens Oper ›Powder Her Face‹ gefeiert wurde.
Unterstützt durch das kammerhaft-reduzierte Bühnenbild von Johannes Schütz konzentriert sich Hill-Gibbins in seiner Inszenierung auf das Spiel der Charaktere und Situationen. „Das Stück bietet fast jede Facette einer Paarbeziehung, die man sich vorstellen kann: Ein verlobtes Paar, das sich gegenseitig misstraut, ein länger Verheiratetes, das nicht mehr die frühere Leidenschaft füreinander empfindet, diverse Charaktere, die auf der Suche nach einem Abenteuer sind,“ so Regisseur Hill-Gibbins.
Die Wuppertaler Generalmusikdirektorin Julia Jones steht ihm als ausgewiesene Mozart Expertin zur Seite. Die Titelpartie übernimmt Ensemblemitglied Sebastian Campione, an der Seite von Ralitsa Ralinova und Simon Stricker. Iris Marie Sojer, die seit dieser Spielzeit das Wuppertaler Ensemble verstärkt, wird ihr Rollendebüt als Cherubino geben.
Komische Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Libretto von Lorenzo da Ponte nach ›Der tolle Tag‹ von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Eine Koproduktion der Oper Wuppertal mit der English National Opera.
Musikalische Leitung: Julia Jones. Inszenierung: Joe Hill-Gibbins. Bühne: Johannes Schütz. Kostüme: Astrid Klein. Choreografie: Jenny Ogilvie. Chor: Markus Baisch. Dramaturgie: David Greiner.


