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Translocal – Festival popstkolonialer Perspektiven

in Schauspiel Köln
Uraufführung/Premiere am 27. Mai 2019
Das Festival Translocal widmet sich der unaufgearbeiteten kolonialen Vergangenheit Europas und deren Auswirkungen auf die Gegenwart. Mit verschiedenen künstlerischen Formaten wird der Blick auf Themen wie kulturelle Aneignung und die koloniale Ausbeutung geschärft.
© Michie lDevijver: Black / The Sorrows of Belgium I

Ausgehend von dem Fall, den Nuran David Calis‘ Produktion HERERO_NAMA. A HISTORY OF VIOLENCE bearbeitet, möchte das Festival Translocal den künstlerischen Blick erweitern. Unter anderem wird die neueste Produktion des NT Gent von Luk Perceval, BLACK. THE SORROWS OF BELGIUM, aufgeführt, die sich mit der Ausbeutung des Kongos beschäftigt. Zudem erwartet die Besucher eine surreale Fashion-Konzert-Choreografie von Stephanie Thiersch und dem Jitta Collective aus Nairobi, die kulturelle Aneignungsprozesse durch die Perspektive des zeitgenössischen Tanzes thematisiert.

Das Festival bietet eine Vielzahl an Formaten, darunter Hörspiele, Lecture Performances und Podiumsdiskussionen, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Gesprächsrunden und Workshops laden dazu ein, die Thematik weiter zu vertiefen und verschiedene Perspektiven zu beleuchten.

Mitwirkende

Stephanie Thiersch(Choreografie)
Ho Rui An(Autor/in)
Peter W. Marx(Sonstiges)
Stawrula Panagiotaki(Schauspieler/in)
Jakob Augstein(Sonstiges)

Spielzeiten

Montag, 27. Mai 2019

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