Thomas Brussigs Roman von 1999 spielt in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre in Berlin, Hauptstadt der DDR. Micha ist noch Schüler und wohnt am kürzeren Ende der Sonnenallee, deren längeres Ende hinter der Mauer im Westen liegt.
Aber Osten hin, Westen her – das wichtigste für Micha sind seine Freunde, Westmusik und Mädchen. Da ist z.B. Miriam, die unerreichbare Schulschönheit, der er sein Leben zu Füßen legt. Mit dem kritischen Blick der Jugend schauen Micha und seine Clique auf die sie umgebende, grotesk anmutende Erwachsenenwelt zwischen Elternhaus, Schul- und FDJler-Leben, Grenzposten, Stasi und Westverwandtschaft. Auf der Suche nach dem eigenen Platz im Leben müssen sie wählen zwischen Anpassung und Selbstbehauptung, Liebe, Freundschaft und Verrat.
Nach dem Roman von Thomas Brussig auf die Bühne gesetzt von Lutz Hillmann.