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Nabucco

in Opernhaus Zürich (Gebäude)
Uraufführung/Premiere am 23. Juni 2019
Der berühmte Gefangenenchor aus Nabucco gilt als Herzstück der Oper. Giuseppe Verdi fand mit dieser Komposition zu einer eigenen musikdramatischen Sprache, die durch weit ausschweifende Linien und explosive Rhythmen geprägt ist. Mit Nabucco begann seine künstlerische Laufbahn im wahrsten Sinne des Wortes.

Wichtiger Protagonist in diesem Werk ist der Chor in der Rolle der durch die Babylonier gefangenen Israeliten. Vor diesem politischen Hintergrund entfaltet Verdi das Drama individueller Schicksale, etwa das von Abigaille, einer unglücklich Liebenden, die sich zunächst für die Tochter Nabuccos hält, dann aber erfahren muss, dass sie von einer Sklavin abstammt. Schliesslich überwindet der babylonische König Nabucco seinen Grössenwahn und entlässt die Gefangenen in die Freiheit.

Der Ruf nach Freiheit und Selbstbestimmung wurde zu Verdis Lebzeiten auch im italienischen Volk laut, litt es doch selbst unter der Fremdherrschaft der Habsburger und Bourbonen. Im Zuge der italienischen Wiedervereinigung und der Schaffung eines neuen nationalen Mythos, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde Verdi zu einer der populärsten Identifikationsfiguren, der Gefangenenchor gar zum «Soundtrack» des «Risorgimento» stilisiert.

Die Neuproduktion in der Inszenierung von Andreas Homoki wartet mit einer hochkarätigen Besetzung auf. Ein Gespräch über die Kühnheiten des Dramatikers Verdi, die in «Nabucco» zum ersten Mal zum Ausdruck kommen.

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Libretto von Temistocle Solera

Musikalische Leitung Fabio Luisi
Inszenierung Andreas Homoki
Bühnenbild Wolfgang Gussmann
Kostüme Wolfgang Gussmann, Susana Mendoza
Bühnenbildmitarbeit Thomas Bruner
Lichtgestaltung Franck Evin
Choreografische Mitarbeit Kinsun Chan
Choreinstudierung Janko Kastelic
Dramaturgie Fabio Dietsche

Nabucco
Michael Volle
Ismaele
Benjamin Bernheim
Zaccaria
Georg Zeppenfeld
Abigaille
Anna Smirnova
Fenena
Veronica Simeoni
Der Oberpriester des Baal
Stanislav Vorobyov
Abdallo
Omer Kobiljak
Anna
Ania Jeruc

Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Chorzuzüger
Zusatzchor des Opernhauses Zürich

Die Premiere wird live auf ARTE Concert übertragen und ist im Anschluss in der Mediathek zu sehen.

Mitwirkende

Omer Meir Wellber(Musikalische Leitung)
Benjamin David(Dramaturgie)
Patrick Bannwart(Bühnenbild)
Meentje Nielsen(Kostümbild)
Fabio Antoci(Lichtdesign)
Kai Weßle(Dramaturgie)
Andrzej Dobber(Schauspieler/in)
Beomjin Kim(Schauspieler/in)
Vitalij Kowaljow(Schauspieler/in)
Saioa Hernández(Schauspieler/in)
Christa Mayer(Schauspieler/in)
Alexandros Stavrakakis(Schauspieler/in)
Simeon Esper(Schauspieler/in)
Anna Iulia Maria Dan(Schauspieler/in)
Fabio Luisi(Musikalische Leitung)
Michael Volle(Schauspieler/in)
Benjamin Bernheim(Schauspieler/in)
Georg Zeppenfeld(Schauspieler/in)
Anna Smirnova(Schauspieler/in)
Veronica Simeoni(Schauspieler/in)
Stanislav Vorobyov(Schauspieler/in)
Omer Kobiljak(Schauspieler/in)
Ania Jeruc(Schauspieler/in)
Wolfgang Gussmann(Bühnenbild)
Susana Mendoza(Kostümbild)
Thomas Bruner(Bühnenbild)
Franck Evin(Lichtdesign)
Kinsun Chan(Choreografie)
Janko Kastelic(Choreografie)
Fabio Dietsche(Dramaturgie)
Fabio Luisi(Musikalische Leitung)
Michael Volle(Schauspieler/in)
Georg Zeppenfeld(Schauspieler/in)
Benjamin Bernheim(Schauspieler/in)
Anna Smirnova(Schauspieler/in)
Veronica Simeoni(Schauspieler/in)
Stanislav Vorobyov(Schauspieler/in)
Omer Kobiljak(Schauspieler/in)
Anja Jeruc(Schauspieler/in)
Wolfgang Gussmann(Bühnenbild)
Susana Mendoza(Kostümbild)
Fabio Dietsche(Dramaturgie)

Spielzeiten

Sonntag, 23. Juni 2019 (Premiere / Uraufführung)

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