Und so wird Cyrano zum ersten Ghostwriter der Geschichte, der seine Liebesbriefe im Namen des Konkurrenten schreibt. Wird er es je wagen, ganz er selbst zu sein und auf die Kraft der Poesie zu vertrauen?
Die romantische Komödie erobert wegen ihrer atemberaubenden Fechtszenen und pointierten Dialoge seit ihrer Uraufführung 1897 die Herzen des Publikums. So wurde die Geschichte von dem Mann mit der langen Nase, der seinen weichen Kern hinter einem harten Auftreten versteckt und für eine gerechtere Welt eintritt, mehrfach verfilmt und diente als Vorlage für Oper und Ballett. Unter dem Himmel Schwerins, im neuen Glanz des renovierten Schlossinnenhofes, kommt das mit Wortwitz und Situationskomik gespickte Versdrama zur Aufführung.
Die Choreografie der Fechtszenen übernimmt Klaus Figge, Meister der Fecht- und Kampfkunst, der an Theatern und Opernhäusern von Berlin und Hamburg bis Wien und Zürich arbeitet sowie für Film- und Fernsehproduktionen. Regie führt Alejandro Quintana, der u. a. Schauspieldirektor am Volkstheater Rostock und Theater Heilbronn war, und der mit Cyrano de Bergerac nach langer Zeit wieder in Schwerin inszeniert.
Freilichttheaterfassung von Daniel Grünauer, Daniel Morgenroth und Christoph Nix. Inszenierung Alejandro Quintana, Ausstattung Henrike Engel, Dramaturgie Jenny Flügge, Musik Michael Kessler, Fechtchoreographie Klaus Figge.

